Heizprinz Lexikon
Lexikon zum Thema Infrarotheizung
informativ
Erklärend
Endscheidungshilfe
Lexikon rund um das Thema Infrarotheizung
Inhaltsverzeichnis
- Amortisation
- BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude)
- Betriebskosten
- CE-Kennzeichnung
- Deckenheizung
- Eigenverbrauch
- Elektroheizung
- Emissionsgrad
- Ferienwohnung
- Heizlast
- Heizlastberechnung
- IP-Schutzklasse
- Kellerheizung
- Konvektionswärme
- Photovoltaik
- Raumklima
- Schimmelprävention
- Strahlungswärme
- U-Wert
- Wärmepumpe
- Wintergarten
- Wirkungsgrad
Amortisation
Der Begriff Amortisation beschreibt den Zeitraum, nach dem sich eine Investition durch eingesparte oder erwirtschaftete Beträge selbst bezahlt hat. Bei Heizsystemen stellt sich diese Frage besonders häufig: Ab wann rechnet sich die Anschaffung einer neuen Heizung? Bei einer Infrarotheizung hängt die Amortisationszeit von mehreren Faktoren ab – vor allem von...
weiterlesenBEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude)
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist seit dem 1. Januar 2021 das zentrale Förderprogramm des Bundes für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden. Sie fasst die früheren Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in einem...
weiterlesenBetriebskosten
Die Betriebskosten einer Infrarotheizung setzen sich im Wesentlichen aus den Stromkosten zusammen. Anders als bei Öl- oder Gasheizungen fallen keine Brennstofflieferungen, Schornsteinfegergebühren oder verpflichtende Wartungsverträge an. Das macht die Kostenstruktur transparent und gut planbar. Energieverbrauch Infrarotheizungen wandeln elektrische Energie direkt in Wärmestrahlung um. Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Strom...
weiterlesenCE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung (von französisch Conformité Européenne) ist eine Kennzeichnung, mit der der Hersteller dokumentiert, dass ein Produkt den geltenden Anforderungen der Europäischen Union entspricht. Sie ist keine Qualitätskennzeichnung, sondern eine Konformitätserklärung des Herstellers. Rechtlicher Rahmen Die CE-Kennzeichnung ist in verschiedenen EU-Richtlinien und -Verordnungen geregelt. Für elektrische Geräte wie Infrarotheizungen sind...
weiterlesenDeckenheizung
Eine Infrarot-Deckenheizung ist ein Infrarotheizpaneel, das an der Decke eines Raumes montiert wird und Wärmestrahlung nach unten abgibt. Diese Montagevariante hat spezifische physikalische Eigenschaften und eignet sich für bestimmte Anwendungsfälle besonders gut. Physikalisches Prinzip Infrarotheizungen geben Wärme als elektromagnetische Strahlung im Infrarotbereich ab. Diese Strahlung erwärmt direkt Personen und Oberflächen...
weiterlesenEigenverbrauch
Wer eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) betreibt, erzeugt selbst Strom. Dieser Strom kann entweder ins öffentliche Netz eingespeist oder selbst genutzt werden. Die Nutzung des selbst erzeugten Stroms im eigenen Haushalt nennt man Eigenverbrauch. Infrarotheizungen eignen sich als elektrische Verbraucher grundsätzlich zur Kombination mit einer PV-Anlage. Funktionsprinzip der Kombination Eine Photovoltaikanlage erzeugt...
weiterlesenElektroheizung
Der Begriff Elektroheizung fasst alle Heizsysteme zusammen, die elektrische Energie direkt in Wärme umwandeln. Das klingt einfach, verbirgt aber eine Vielzahl unterschiedlicher Technologien mit teils sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Definition und Abgrenzung Im weiteren Sinne sind alle elektrisch betriebenen Heizsysteme Elektroheizungen – einschließlich Wärmepumpen. Im engeren Sinne versteht man unter Elektroheizung...
weiterlesenEmissionsgrad
Der Emissionsgrad (auch Emissionsvermögen, Symbol: ε, Epsilon) ist eine physikalische Größe, die angibt, wie gut eine Oberfläche Wärmestrahlung abgeben kann. Er ist dimensionslos und nimmt Werte zwischen 0 und 1 an. Definition Der Emissionsgrad beschreibt das Verhältnis der tatsächlich von einer Oberfläche abgestrahlten Wärmestrahlung zur theoretisch maximal möglichen Strahlung eines...
weiterlesenFerienwohnung
Ferienwohnungen stellen besondere Anforderungen an das Heizsystem: unregelmäßige Nutzung, längere Leerstände und der Wunsch nach sofortiger Wärme beim Einzug. Infrarotheizungen bieten hier spezifische Vorteile. Besonderheiten der Heizanforderung In einem dauerhaft bewohnten Haus läuft die Heizung relativ gleichmäßig über die Heizsaison. In einer Ferienwohnung wechseln Hochauslastung und wochenlanger Leerstand. Im Winter...
weiterlesenHeizlast
Die Heizlast bezeichnet die Wärmeleistung, die ein Raum oder Gebäude benötigt, um bei einer definierten Außentemperatur eine gewünschte Innentemperatur aufrechtzuerhalten. Sie wird in Watt (W) angegeben und ist die Grundlage für die Auslegung jedes Heizsystems. Bedeutung für die Heizungsplanung Wird ein Heizsystem zu klein ausgelegt, kann es den Raum an...
weiterlesenHeizlastberechnung
Die Heizlastberechnung ist ein ingenieurtechnisches Verfahren zur Bestimmung der maximalen Wärmeleistung, die ein Gebäude oder einzelner Raum benötigt, um unter Normklimabedingungen eine festgelegte Raumtemperatur zu halten. In Europa ist das Berechnungsverfahren in der Norm DIN EN 12831 geregelt. Norm DIN EN 12831 DIN EN 12831 ist die europäische Norm "Heizungsanlagen...
weiterlesenIP-Schutzklasse
Die IP-Schutzklasse gibt an, wie gut ein elektrisches Gerät gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist. Bei Infrarotheizungen im Badezimmer, Feuchtraum oder Außenbereich ist diese Angabe entscheidend für die sichere Verwendung. Bedeutung des Kürzels IP IP steht für "International Protection", geregelt in der Norm IEC 60529 (in Deutschland...
weiterlesenKellerheizung
Der Keller stellt an ein Heizsystem andere Anforderungen als ein Wohnraum. Hohe Luftfeuchtigkeit, kühle Außenwände, geringe oder fehlende Dämmung und meist wechselnde Nutzungsintensität prägen das Einsatzbild. Infrarotheizungen können im Keller eingesetzt werden, erfordern aber eine sorgfältige Planung. Bauphysikalische Besonderheiten Außenwände: Kellerwände grenzen an das Erdreich, das eine andere Wärmeleitfähigkeit hat...
weiterlesenKonvektionswärme
Konvektionswärme und Strahlungswärme sind die zwei grundlegenden Formen der Wärmeübertragung in Heizsystemen. Wer verstehen möchte, warum sich verschiedene Heizsysteme unterschiedlich anfühlen, muss zunächst das Prinzip der Konvektion kennen. Physikalisches Prinzip Konvektion beschreibt die Wärmeübertragung durch Bewegung von Fluiden – also Flüssigkeiten oder Gasen. Im Heizungsbereich ist damit die Wärmeübertragung durch...
weiterlesenPhotovoltaik
Photovoltaikanlagen und Infrarotheizungen sind beide elektrisch betrieben. Das macht sie aus technischer Sicht zu einer naheliegenden Kombination. Dieser Artikel erklärt, wie die Verbindung beider Systeme in der Praxis funktioniert und was Interessenten realistisch einplanen sollten. Technischer Aufbau Eine Photovoltaikanlage besteht aus Solarmodulen, die Sonnenlicht in Gleichstrom (DC) umwandeln. Ein Wechselrichter...
weiterlesenRaumklima
Der Begriff Raumklima bezeichnet die Gesamtheit der klimatischen Bedingungen in einem geschlossenen Raum. Es umfasst mehrere physikalische Größen, die zusammen das thermische und hygienische Empfinden der Nutzer bestimmen. Komponenten des Raumklimas Das Raumklima wird durch folgende Faktoren bestimmt: Lufttemperatur: Die Temperatur der Raumluft, gemessen mit einem Thermometer Oberflächentemperaturen: Temperaturen von...
weiterlesenSchimmelprävention
Schimmel in Wohnräumen ist ein verbreitetes Problem, das nicht nur optisch, sondern auch gesundheitlich relevant sein kann. Infrarotheizungen werden in diesem Zusammenhang häufig als schimmelvorbeugend beschrieben. Was ist daran physikalisch begründet – und wo liegen die Grenzen? Ursachen von Schimmel Schimmelpilze benötigen für ihr Wachstum Feuchtigkeit. Schimmel bildet sich üblicherweise...
weiterlesenStrahlungswärme
Strahlungswärme ist eine der drei fundamentalen Arten der Wärmeübertragung – neben Wärmeleitung (Konduktion) und Wärmeströmung (Konvektion). Sie wird durch elektromagnetische Wellen übertragen und bildet die physikalische Grundlage von Infrarotheizungen. Physikalisches Prinzip Strahlungswärme wird durch elektromagnetische Wellen übertragen – auch ohne Übertragungsmedium (Luft oder Wasser). Selbst im Vakuum kann Wärmestrahlung transportiert...
weiterlesenU-Wert
Der U-Wert – offiziell Wärmedurchgangskoeffizient – beschreibt, wie viel Wärme ein Bauteil (z. B. Wand, Fenster, Dach) pro Zeiteinheit und Fläche bei einem bestimmten Temperaturunterschied zwischen innen und außen durchlässt. Er ist eine der zentralen Kennzahlen in der Gebäudephysik. Einheit und Interpretation Der U-Wert wird in W/(m²·K) angegeben – Watt...
weiterlesenWärmepumpe
Wärmepumpen und Infrarotheizungen werden häufig im selben Atemzug genannt, wenn es um elektrisch betriebene Alternativen zu Öl- und Gasheizungen geht. Dabei handelt es sich um grundlegend unterschiedliche Technologien, die sich in Funktionsprinzip, Kosten und Einsatzgebiet deutlich unterscheiden. Funktionsprinzip Wärmepumpe Eine Wärmepumpe nimmt Wärme aus der Umgebung auf (aus Außenluft, Erdreich...
weiterlesenWintergarten
Ein Wintergarten stellt besondere Anforderungen an das Heizsystem: viel Glas, direkter Außenbezug und oft begrenzte Möglichkeiten für konventionelle Heizkörper. Infrarotheizungen sind für diesen Anwendungsfall physikalisch gut geeignet. Bauphysikalische Besonderheiten Wintergärten bestehen überwiegend aus Glas mit entsprechend hohem Wärmeverlust. Glasscheiben haben, selbst mit moderner Dreifachverglasung, deutlich höhere U-Werte als gedämmte Wände....
weiterlesenWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad ist eine physikalische Größe, die das Verhältnis von nutzbarer Ausgangsenergie zu zugeführter Eingangsenergie beschreibt. Er wird als dimensionslose Zahl zwischen 0 und 1 (bzw. 0 und 100 %) angegeben und ist ein Maß für die Effizienz eines technischen Systems. Physikalische Definition Der Wirkungsgrad η (Eta) wird definiert als:...
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